Ein Umdenken ist gefordert : Kindeswohl als Argument für die schulische Segregation – Anmerkungen zu einem Entscheid des Bundesgerichts

Kurt, Stefanie (Hochschule für Soziale Arbeit, Siders, HES-SO Fachhochschule Westschweiz) ; Heinzmann, Anita (Hochschule für Soziale Arbeit, Siders, HES-SO Fachhochschule Westschweiz)

Im Mai 2017 entschied das Bundesgericht, dass kein verfassungsmässiger Anspruch auf den Besuch einer Regelschule für ein Kind mit Behinderung besteht. Dem Entscheid liegt das Kriterium des Kindswohls zu Grunde. Im Umkehrschluss heisst dieser Urteilsspruch, dass mit der Begründung des Wohls von Kindern mit Behinderung bestehende Strukturen begünstigt und die Umsetzung von inklusiven Schulen gehemmt wird. Ein Umdenken bei der institutionellen schulischen Segregation scheint dringend gefordert.


Type d'article:
professionnel
Faculté:
Travail social
Filière:
Travail social
Ecole:
HETS-VS
Institut:
Institut Travail Social
Classification:
Travail social
Date:
2018-06
Pagination:
2 S.
Publié dans:
Sozialaktuell
Numérotation (vol. no.):
2018, Nr. 6, S. 38-39
ISSN:
1422-8432
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 Notice créée le 2018-11-27, modifiée le 2020-10-27

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