Einstellung zu Geld ändert jenseits des Röstigrabens

Henchoz, Caroline (Fachhochschule Soziale Arbeit Westschweiz Wallis) ; Coste, Tristan (Universität Freiburg) ; Wernli, Boris (Schweizer Kompetenzzentrum Sozialwissenschaften (Fors) ; Fakultät für Sozial- und Politikwissenschaften, Universität Lausanne)

Die Bedeutung, die junge Menschen in der Schweiz im Alter von 18 bis 30 Jahren dem Geld beimessen, ist homogen. Dies zeigt eine Studie der Universität Freiburg. Entgegen teilweise geäusserten Befürchtungen bringt die Mehrheit der Befragten zum Ausdruck, dass ihnen Werte wie Sparen, ein ausgeglichenes Budget oder Schuldenfreiheit sehr wichtig sind. Es lassen sich drei hauptsächliche Einstellungen zu Geld feststellen. Personen, die eher zur einen oder zur anderen Einstellung neigen, unterscheiden sich kaum nach soziodemografischen Merkmalen. Eine wichtige Ausnahme bildet die Sprachregion, die einen bedeutenden Einfluss hat. Die verschiedenen Einstellungen sind in der Westschweiz in höherem Ausmass festzustellen als in der übrigen Schweiz, wo Geld eine stärker utilitaristische und weniger soziale und symbolische Dimension aufzuweisen scheint. Die unterschiedlichen Einstellungen zu Geld beeinflussen nicht zuletzt das Verschuldungsrisiko.


Article Type:
professionnel
Faculty:
Travail social
Branch:
Travail social
School:
HETS-VS
Institute:
Institut Travail Social
Subject(s):
Travail social
Date:
2019-10
Published in:
Die Volkswirtschaft
Numeration (vol. no.):
2019, Nr. 10, S. 53-54
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 Record created 2021-06-17, last modified 2021-06-17

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